14.- 15. März 2017

ICM - Internationales Congress Center München

Referenten CloseUp – Markus Hövener – Fachbeiratsmitglied und Sprecher der SMX

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Hallo Markus, Du bist seit vielen Jahren im SMX Fachbeirat. Kannst Du uns kurz Deine Aufgaben im Unternehmen beschreiben? 

Auf der Visitenkarte steht „Geschäftsführender Gesellschafter“ und „Head of SEO“. Das beschreibt es ziemlich gut. Es gibt da den geschäftsführerischen Teil, bei dem ich für alles, was in der GmbH passiert, verantwortlich bin. Das Unternehmen vorantreiben, Personal finden, Ideen austüfteln, Vertrieb. All das. Und als Head of SEO verantworte ich dann eben auch das Thema SEO und leite unser SEO-Team.

Du bist auch Referent der SMX 2015. Der Titel Deines Vortrags ist „Schlafende Ressourcen in Unternehmen oder warum werden Linkquellen wie Vertrieb, PR und andere Abteilungen eigentlich nicht genutzt?“. Warum ist dieses Thema so wichtig und relevant? Was können die Konferenzteilnehmer von Deinem Vortrag erwarten – und was erwartest Du von den Teilnehmern? 

Das Thema ist mir wichtig, weil es eben wirklich viele schlafende Ressourcen in Unternehmen gibt. Oftmals kaufen sich Unternehmen Agenturleistungen ein, obwohl sie einen großen Teil davon auch selber erbringen könnten. Wie man das machen kann und was dabei zu beachten ist, stelle ich in dem Vortrag vor, der sich ganz klar an Corporates richtet. Teilnehmer sollten also in (gerne großen) Unternehmen arbeiten und sollten willens sein, alle Mitarbeiter mit auf den Weg Richtung SEO zu nehmen.

Hast Du Angst vor Google?

Ich spüre deren Macht, aber ich würde deswegen nicht sagen, dass ich Angst habe.

Welchen anderen beruflichen Weg hättest Du eingeschlagen, wenn Du nicht Online-Marketer geworden wärest?

Ich habe ja mal Informatik studiert und hätte auch mal fast Musik studiert. Wahrscheinlich wäre ich also entweder in der Softwareentwicklung tätig oder ich würde Nummer-1-Hits am Stück schreiben.

Google Knowledge Graph: Fluch oder Segen?

Für den Suchenden ist es sicherlich eher positiv zu bewerten – deswegen Segen.

Was ist das letzte Buch, welches Du gelesen hast?

Wenn das zählt, war es ein Lustiges Taschenbuch, das mir den Silvestermorgen versüßt hat. Ansonsten lese ich sehr viel Fachliteratur, z. B. über YouTube und Marketing im Allgemeinen.

Wie sieht Deiner Meinung nach der Job eines SEOs/SEAs in 5 Jahren aus?

Das ist natürlich schwer zu sagen. Zumindest wird der SEO nicht primär Techniker sein müssen, sondern eher jemand, der weiß, wie man erfolgreich Online-Marken aufbaut.

Was ist das größte Vorurteil, mit dem Du in der Branche kämpfen musst? 

Ich bin mir nicht sicher, ob es das größte Vorurteil ist, aber ich sehe nach wie vor viel unprofessionelles und unehrliches Verhalten in der Branche. Dagegen kämpft man natürlich schon, wenn man eine Dienstleistung verkaufen möchte, bei der ein Kunde bereits drei Mal übers Ohr gehauen wurde.

Kannst Du etwas über Dich verraten, das selbst Deine Freunde überraschen würde?

Nein, meine Freunde kennen mich wohl ziemlich gut.

Welche 3 SEO/SEA Tools sind bei Dir im Einsatz und warum diese Tools?

Ich nutze gerne Majestic (hervorragende Linkdatenbank), SISTRIX (gut zu bedienendes SEO Tool) und dann vor allem eigene Tools wie unseren LinkMonitor, weil es in dem Bereich kaum gute kommerzielle Lösungen gibt.

Auf welches mobile Gerät kannst Du nicht verzichten?

Naja, das iPad würde mir schon  fehlen – aber eher als Spielekonsole für zwischendurch.

Welche App benutzt Du am häufigsten?

Wahrscheinlich ist das n-tv, weil ich schon ein Nachrichten-Junkie bin und gerne auf dem Laufenden bleibe, was in der Welt passiert.

Auf welchem sozialen Netzwerk bist Du am häufigsten zu finden?

Ich bin sehr zurückhaltend, was soziale Netzwerke angeht. Vieles, was dort passiert, halte ich für komplett unnötig. Am liebsten nutze ich immer noch Twitter, weil es hinsichtlich der Wortmenge so angenehm kurz ist.

Was schaust Du Dir am Morgen als erstes auf Deinem Mobiltelefon an? 

Ich nutze mein Mobiltelefon wirklich nur als Telefon und als Uhrersatz. Deswegen schaue ich da morgens nur drauf, ob in der Nacht SMS aufgelaufen sind, die meine Aufmerksamkeit brauchen. Danach brauche ich es eigentlich nur noch, um mich auf den sieben Minuten zur Arbeit mit Musik zu beschallen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag, wenn es diesen gibt, bei Dir aus?

Ich habe zum Glück einen sehr geregelten Tagesablauf – zumindest in Bezug auf die Arbeitszeiten. Derzeit arbeite ich i.d.R. von 8:30 bis 17:00 Uhr. In der Zeit gibt es relativ viele Meetings und ansonsten viel Arbeit am Rechner: E-Mails lesen, Analysen durchführen, …

Welche Herausforderungen rauben Dir den Schlaf? 

Ach, ich habe einen sehr gesunden Schlaf.

Auf welche Entwicklungen in Rahmen Deiner Arbeit bist Du besonders stolz, wenn Du auf die letzte 12 Monate zurückblickst?

Ehrlich gesagt bin ich darauf stolz, dass meine ethische Arbeitsweise und unsere Agenturpositionierung anerkannt wird. Wenn ein Neukunde sagt, dass er zu uns kommt, weil er unser suchradar und die Internetkapitäne liest und vorher schon drei Webinare von uns besucht hast, bin ich stolz darauf, dass diese Maßnahmen fruchten.

Wie viele Kilometer bist Du in den letzten 12 Monaten gereist?

Ich habe das insgesamt sehr zusammengestrichen, so dass ich gerade mal auf 15.000 km komme.

Wie sieht Dein Arbeitsplatz genau jetzt aus?

Seit zwei Monaten habe ich einen höhenverstellbaren Schreibtisch, an dem ich gerade stehe und diesen Text schreibe. Ansonsten gibt es hier noch einen ordentlichen Stapel und kleinen To-Dos, die über die Weihnachtsfeiertage liegen geblieben sind und die ich jetzt herunterarbeite.

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